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art:dance

Im Projekt art:dance werden zeitgenössischer Tanz und Bildende Kunst – insbesondere Malerei – verbunden, wobei der Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit auf Körpersensibilisierung und Improvisation liegt. Die Freude am Körperbewusstsein und Tanz wird durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper vermittelt und bietet Unterstützung beim Entdecken des eigenen kreativen Potentials. Ein Raum zum Experimentieren, Erfahren und Erproben wird geschaffen und so kann sich das eigene Bewegungsrepertoire erweitern, dadurch wächst die eigene künstlerische Ausdrucksmöglichkeit und neue „innere Landschaften“ werden entdeckt.

Praktische bildnerische Aufgaben im Wechsel mit Körpererfahrung, Bewegung und Tanz festigen, ergänzen und vertiefen das Gehörte und Gesehene. Dieser Wechsel bereichert den Vermittlungsprozess und auf diese Weise werden die Kinder/Jugendliche, ehemals Kunstbetrachter, nun zu Kunstproduzenten.


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Tanzhaus für Kinder

Phantasie und Individualität durch Tanz und Improvisation zum Ausdruck bringen!

Mit dem natürlichen Impuls zur Bewegung und der Bewegungsfreude des Kindes wollen wir uns im „Tanzhaus“ auf Entdeckungsreise in die Welt des Tanzes und der Improvisation machen.
Wir lassen unserer Phantasie in Tanz und Improvisationsspielen freien Lauf und schulen auf diese Weise ganz nebenbei Motorik, Körperkontrolle, Beweglichkeit, Musikalität, Kreativität und Kraft.
Durch verschiedene Improvisationsaufgaben erweitern die Kinder ihr Bewegungsvokabular, finden Zugang zu ihren ganz individuellen Bewegungsimpulsen und stärken ihre Raumwahrnehmung. Die Kinder folgen ihren spontanen Bewegungsideen und werden in ihren natürlichen Bewegungen unterstützt.

Aufbau einer „Tanzhaus“-Stunde:
altersgemäße Aufwärmübungen und –spiele,
freies Bewegen und Improvisieren zur Musik und zu verschiedenen Themen,
Erlernen von kurzen Choreografien,
Improvisationsstrukturen und –spiele

Zielgruppe: Kinder zwischen 5 und 8 Jahre


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Als die Wünsche fliegen lernten

Tanztheaterstück / 35 min
Inszenierung/Darstellung: Monika Huemer & Ruth Lößl
Fotocredit: Arne Lößl

Was wäre, wenn die Welt perfekt ist? Wie würde es aussehen – das perfekte Leben? Was würde aus der Hoffnung, den Wünschen und aus den Träumen, wenn man alles hat? Diesen Fragen stellt sich auch die Protagonistin im Stück „Als die Wünsche fliegen lernten…“

Haben wir das Wünschen und Träumen vergessen? Eine Welt in der die Wünsche und das Träumen keinen Platz haben, ist eine langweilige Welt, eine ohne Hoffnung. Hoffnung heißt Veränderung und ist der Motor des Lebens.

Die Darstellerinnen laden die Kinder zum Träumen ein. Mit einer einfachen, aber zauberhaften Geschichte in wunderschönen Bildern zum Ausdruck gebracht, nehmen sie die Kinder in die magische Welt der Wünsche mit. Übrig bleibt eine sehr wichtige Botschaft: Nicht aufhören zu Träumen. Wünsche sind viel zu kostbar.

„Als die Wünsche fliegen lernten…“ ist ein Tanztheater für Kinder von 4 – 6 Jahren!

Kommentar:
„Ruth Lößl und Monika Huemer schaffen es Kinderaugen zum Leuchten zu bringen!
Auch unsere jüngsten Kinder folgten mit Begeisterung und voll konzentriert dem Schauspiel in dem Tanz, mit bezaubernder Musik, sowie einfühlsamer Text verwoben sind. Das Darstellen mit einfachen und ästhetischen Mitteln vermittelte eine Klarheit die Groß und Klein ansprach!
Ich freue mich, dass es ein derartig feines Tanztheater für den Kindergarten gibt.“
Marion Wickström, Kindergartenleiterin


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step into a homeless city

Untersuchungsfeld: Heimat

Unmittelbar und authentisch setzt sich Monika Huemer mit dem Begriff der Heimat auseinander. In „step into a homeless city“ geht es ebenso um den Verlust von Heimat, als auch um die Suche nach (neuer) Heimat. Die Künstlerin nähert sich diesen Themen durch Tanz und die Darstellung in szenischen Bildern.

Was ist Heimat? Der Begriff hat mit der Beziehung zwischen Mensch und Raum zu tun. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er auf den Ort angewendet, in den ein Mensch hineingeboren wird und an dem er zunächst aufwächst. In dieser Heimat finden die frühesten Sozialisationserlebnisse statt. Identität, Charakter, Mentalität, Einstellungen und Weltauffassungen werden geprägt (Bausinger). Heimat also als räumlich-soziale Einheit, in der der Mensch Sicherheit und Verlässlichkeit des Daseins erfahren kann.

Der Begriff Heimat lässt jedoch weitere Deutungsebenen zu. So kann auch der Körper als erster und vermeintlich einziger Bezugspunkt, der sich mit uns durch unser Leben bewegt, als Heimat begriffen und erfahren werden, ebenso wie die Verbundenheit mit der unmittelbaren Umgebung, oder die nahe und konstante Beziehung zu Menschen.

„step into a homeless city“ begleitet einen Menschen auf dem Weg der Assimilation mit seiner Umwelt, dem Verlassen dieser entwickelten und gewachsenen Einheit, die sich Heimat nennt und dem Betreten fremden Territoriums. Es folgt ein neuerliches Bestreben, sich mit dieser noch fremden Umwelt vertraut zu machen, und wieder Heimat zu finden.

Die Bewegung, der Tanz, ist für Monika Huemer ein Medium für den Dialog, der einerseits mit sich selbst, und andererseits mit der „Nahwelt“ stattfindet. Ein Spiel mit dem Finden und dem Herausfallen aus der persönlichen, körperlichen Heimat.

Die Choreografien der Künstlerin Monika Huemer entfalten sich allmählich und sind immer Ausdruck der eigenen künstlerischen Vorstellung. Durch Genauigkeit und klare Formen, Bedacht und Konzentration wird für die Betrachtenden eine Atmosphäre der Ruhe und nahezu stoischer Schönheit erlebbar.

Konzept, Choreografie und Tanz: Monika Huemer
Lichtdesign: Rainer Kocher
Sounddesign: Alex Jöchtl
Kostüm: Astrid Hofstetter
Fotos: Reinhard Winkler

Mit freundlicher Unterstützung von Land Oberösterreich, Stadt Linz und Posthof.

Kritiken

Oberösterreichische Nachrichten vom 24. März 2014 → PDF


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Der Koffer „Wörterbunt“!

Tanztheaterstück / 35 min
Inszenierung/Darstellung: Monika Huemer & Ruth Lößl

Inhalt
Wie lassen sich Freude, Traurigkeit, Glück in Worte fassen? Emotionen lassen sich oft nur schwer beschreiben. Für Gedanken und Gefühle findet man nur selten die passenden Worte.

Die Darstellerinnen begeben sich in dieser Geschichte auf eine Reise durch die Gefühlswelt. Gefühle wie Einsamkeit, Langeweile, Traurigkeit oder Hoffnung werden von ihnen festgehalten und in szenischen Bildern fantasievoll dargestellt. Bilder, in die man sich hineinträumen kann und die Raum für die eigene Phantasie lassen.

Die Darstellerinnen fühlen sich groß, klein, zugewandt, alleine, verträumt, nachdenklich, neugierig, traurig, zuversichtlich, mutig … als gefühlsabschmeckende, wörterverwandelnde und eigenwillige Namensgeberinnen der Empfindungen gehen sie von Erfahrung zu Erfahrung und wagen sich in Neues.

Ruth Lößl und Monika Huemer laden die Kinder ein, sie auf dieser Reise zu begleiten.

„Der Koffer „Wörterbunt“! ist ein Tanztheaterstück für Kinder von 4 – 6 Jahren!

Kommentar:
„Magisches und wunderschönes Kinderbuch-Theater heute mit Ruth Lößl und Monika Huemer. Leuchtende Kinder- und Erwachsenenaugen! Solche Veranstaltungen machen Freude! Großes DANKE…“
Stephan Schimanowa, Kulturstadtrat SPÖ Mödling


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Anonym

Natascha Wöss & Monika Huemer (A)

Nach der erfolgreichen Performance „Anonym“ – im Rahmen der „Langen Nacht der Bühnen 2010“ im AEC Linz, folgt nun die Weiterentwicklung dieser Tanzperformance. Dabei treffen die sehr unterschiedlichen tänzerischen Wurzeln von Monika Huemer und Natascha Wöss aufeinander.

Sex sells – „Anonym“ thematisiert das Bild der Frau, die heute in unserer sexualisierten Gesellschaft mehr denn je auf ein Lustobjekt reduziert wird. Die Frau in Strapsen spielt selbstbestimmt mit? Die Performerinnen wollen durch die Verdinglichung ihrer Körper, dem Betrachter bewusst den Blick des Voyeurs aufzwingen.

Der funktionierende weibliche Körper – in einem System agierend, welcher wie von Fäden bewegt wird und wie von außen gesteuert scheint – wird konfrontiert mit seinem Innenleben, seinen verborgenen Gefühlen … Die Inszenierung von irrealen Welten transformiert bedingungslos zu realen, wenn nicht alltäglichen Gegebenheiten. Wie viel von mir ist äußere Hülle? Wie weit und warum spiele ich als Frau mit? Was passiert, wenn ich sämtliche Hüllen völlig abstreife? Ist dies überhaupt möglich in einem System, in welchem wir wie Marionetten manipuliert werden?

Konzept, Choreografie u. Tanz: Natascha Wöss, Monika Huemer
Sounddesign: Otto Pölzl
Lichtdesign: Rainer Kocher
Video-Realisation: Andreas Teufelauer
Kostüm: Natascha Wöss
Fotos: Otto Pölzl


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Tanztalk

Als die Wünsche fliegen lernten oder wie Elio Gervasi, Erika Gangl, Bruno Genty und Ulrike Bauer einst den Tanzkoffer füllten.

Ein Beitrag von kunsthenne (https://kunsthenne.com/new-blog/2018/12/02/monika-huemer)

Mit viel Bewegungsspielraum im OÖ Mühlviertel aufgewachsen, entdeckt Monika Huemer den künstlerischen Tanz erst nach ihrem 20. Lebensjahr. Nachdem sie sich als Kindergartenpädagogin zuerst langweilt und später als mobile Altenpflegerin jobbt, zieht es sie in die für Oberösterreichs TänzerInnen damals so wertvollen Ausbildungsstätten namens Tanzstudio Erika Gangl und Performdance Linz, woraufhin sie im großen Saal des tanzfreundlichen Posthofs kurzerhand Premiere feierte. Gemeinsam mit Andrea Nagl und Natascha Wöss steht sie nun im Wiener Off-Theater auf der Bühne, wo sie im Jänner 2019 ihre aktuelle Tanzproduktion „In Between“ präsentieren wird.


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Modezone 2011

Auch 2011 stand das LENTOS Kunstmuseum Linz ein Wochenende lang ganz im Zeichen aktueller Fashiontrends und individueller Modedesigns bei der 5. Auflage der MODEZONE (www.modezone.at).


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morning light breaks the night

„siebenmal am tag singe ich dein lob und nachts stehe ich auf, um dich zu preisen“

„Meine Kehle ist trocken wie eine Scherbe, /die Zunge klebt mir am Gaumen, / du legst mich in den Staub des Todes.“
Psalm 22, Vers 16

Sieben Szenen bilden sieben Räume, in denen zur dunkelsten Stunde gebetet wird:

„morning light breaks the night“ thematisiert eine Geisteshaltung, die sich aus Betrachtungen über den katholischen Glauben und die keltische Spiritualität zusammensetzen.

Dabei wird der Mensch innerhalb äußerer Größen betrachtet – in seiner existenziellen Einbindung in die Natur, deren Wandlungen sich in ewiger Wiederkehr, von Tag zu Nacht, von Sommer zu Winter erfüllen. Ohne ein äußeres Zutun ist die Natur beständiges Gleichmaß und fließender Moment im Übergang.

Diese Wandlungen findet der Mensch auch in seinem Inneren wieder: Das Leben lebt und wird doch durch physische Beeinträchtigung und Vergänglichkeit bezwungen. Der Tod bildet als unsichtbare Gegenwart einen Dreh- und Angelpunkt. So wie der Tod den Menschen allzeit umfasst und in seinen unterschiedlichen Gesichtern Ausdruck findet, so folgt er auch hier dem Weg der Tänzerinnen. „Zwischen“ allen Bereichen eröffnet sich ein besonderer Raum der Schöpfung und der Mystik.

Uraufführung: 26. März 2009, Tanztage Labor, Posthof Linz

Idee, Choreografie: Monika Huemer
Tanz: Ulrike Hager, Monika Huemer, Monika Pesendorfer
Lichtkonzept: Rainer Kocher
Kostüm: Astrid Hofstetter
Musik: Alex Jöchtl
Bühnenbild: Herbert Winklehner
Fotos: Rainer Kocher


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Modezone 2008

Bei der 2. Auflage der MODEZONE 2008 stand das LENTOS Kunstmuseum Linz ein Wochenende lang ganz im Zeichen aktueller Fashiontrends und individueller Modedesigns (www.modezone.at).